Wir haben an der Konzeption und am Lichtbetrieb von Qing Show mitgewirkt – einer dauerhaft laufenden, immersiven Produktion von internationalem Format, konzipiert für ein 360°-Theater mit Wasserbühne, Spezialeffekten und fortschrittlichen Mediensystemen. Wir haben eine Lichtdramaturgie entwickelt, die die Erzählung unterstützt, mit besonderem Fokus auf räumliche Wahrnehmung, Kontrastdynamiken und die Integration von Volumen in eine komplexe, wandelbare Bühnenumgebung. Unser Einsatz erfolgte innerhalb eines technischen, abteilungsübergreifenden Ökosystems (Video, Automation, Laser, FX) und erforderte eine präzise Synchronisation sowie ein tiefes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Licht, Materialien (Wasser, Rauch, Laser, reflektierende Oberflächen) und Medien. Zudem haben wir den Betrieb eines großskaligen Lichtsystems in einem permanenten Showbetrieb sichergestellt – bei hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit, Präzision und Reproduzierbarkeit.
Im Rahmen dieser immersiven Kreation, inszeniert von Luc Petit, haben wir an der Konzeption und der Lichtgestaltung der Show Die Heiligen Drei Könige mitgewirkt, die in den Kathedralen von Brüssel und Tournai präsentiert wurde. Als visuelle und narrative Reise konzipiert, basiert die Show auf einer starken Rauminszenierung, bei der das Licht die Erzählung begleitet und den Blick durch die verschiedenen Sequenzen führt. Wir haben eine Lichtgestaltung entwickelt, die sich auf die Schaffung von Atmosphären, die Steuerung von Kontrasten und die Hervorhebung architektonischer Volumen konzentriert, im ständigen Dialog mit den Besonderheiten der denkmalgeschützten Orte. Unser Einsatz erforderte eine präzise Anpassung an jede Installation, unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen, monumentaler Maßstäbe und der Vielfalt der Blickwinkel, wobei die Kohärenz und Lesbarkeit der Show stets gewährleistet wurde. Wir haben die Lichtgestaltung in einem anspruchsvollen Kontext sichergestellt, mit besonderem Augenmerk auf Präzision, fließende Übergänge und die Qualität der Wiedergabe in sensiblen Umgebungen.
Eine monumentale Show an der Schnittstelle zwischen Realität und Fantasie. Für Den Mond vom Himmel holen wird das Licht zu einem zentralen Element der Erzählung. Es strukturiert den Raum, begleitet die Bewegung und verstärkt jede Emotion. Im großen Maßstab formt es kraftvolle visuelle Tableaus und bewahrt dabei eine wesentliche Präzision im Dienste der Künstler. Unsere Arbeit an diesem Projekt bestand darin, eine Lichtsprache zu entwickeln, die mit der Architektur, den Volumen und der Szenografie in Dialog tritt. Jede Atmosphäre, jeder Kontrast, jeder Übergang wurde konzipiert, um das Publikum einzutauchen und die Wirkung der Show zu verstärken. Zwischen visueller Kraft und Ausführungsfinesse trägt das Licht vollständig zum Erlebnis bei: Es lenkt den Blick, rhythmisiert die Erzählung und lässt schwebende Momente lebendig werden. Ein Projekt, bei dem die Technik zugunsten der Emotion zurücktritt, um dem Publikum das Gefühl zu geben, dem Unmöglichen nahezukommen.
Im Rahmen der Eröffnung des Einkaufszentrums Les Bastions in Tournai haben wir am Lichtdesign und -betrieb der von Luc Petit für die Agentur VO Event konzipierten Show mitgewirkt. Die Veranstaltung, die vor mehreren tausend Zuschauern stattfand, kombinierte choreografische Darbietungen, Hochsprünge, Jonglage und pyrotechnische Effekte in einer groß angelegten Bühneninszenierung. Wir entwickelten ein Lichtkonzept, das darauf abzielte, den Raum zu strukturieren, die Erzählung zu begleiten und die visuelle Wirkung der verschiedenen Sequenzen zu verstärken, während gleichzeitig eine optimale Lesbarkeit in einer komplexen Außenumgebung gewährleistet wurde. Unsere Intervention erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den künstlerischen und technischen Teams (FX, Pyrotechnik, Bühne) und erforderte eine präzise Synchronisation sowie eine ständige Anpassung an die Live-Bedingungen. Wir haben den Betrieb des Lichtsystems unter anspruchsvollen Veranstaltungsbedingungen mit einem hohen Maß an Reaktivität, Präzision und Zuverlässigkeit sichergestellt.
Im Rahmen dieser außergewöhnlichen internationalen Privatveranstaltung, die von Luc Petit konzipiert wurde, haben wir an der Gestaltung und Umsetzung der Lichtkonzeption für einen der beiden Abende mitgewirkt, die an emblematischen Orten in Florenz stattfanden. Der erste Abend fand im Salone dei Cinquecento des Palazzo Vecchio statt – ein immersives Dinner, das in Zusammenarbeit mit Charles Kaisin entwickelt wurde und Performances sowie visuelle Installationen in einem bedeutenden historischen Ambiente vereinte. Die zweite Nacht wurde im Teatro della Pergola inszeniert, mit einer szenischen Anlage, die Projection Mapping, Luftakrobatik, praktische Effekte und visuelle Interventionen in einem multidisziplinären Ansatz verband, getragen von internationalen Teams. Wir haben eine Lichtgestaltung entwickelt, die auf sehr unterschiedliche Kontexte abgestimmt war, wobei wir die architektonische Inszenierung, die Lesbarkeit der Performances und die kohärente Integration mit Medien und Effekten berücksichtigten. Unsere Arbeit erfolgte innerhalb eines komplexen technischen Ökosystems, das eine enge Koordination und präzise Synchronisation mit den verschiedenen künstlerischen und technischen Abteilungen erforderte. Wir haben die Lichtumsetzung in einem anspruchsvollen Veranstaltungskontext gewährleistet, mit besonderem Augenmerk auf Präzision, visuelle Kohärenz und Ausführungsqualität.
Die Große Glocke läutet nicht mehr. Welch ein Drama für den Glockenläuter, dessen Aufgabe es ist, die Ankunft von Weihnachten zu verkünden. Er muss unbedingt so schnell wie möglich eine Lösung finden, um Weihnachten zu retten. Das Abenteuer nimmt Sie, begleitet vom Glockenläuter, mit auf die Begegnung mit atypischen und geheimnisvollen Charakteren, die Sie in ein fantastisches Abenteuer auf der Suche nach dem Klang der Weihnachtsglocke eintauchen lassen. Zwischen Spieluhren, Automaten und Glockenspielen entführen Luc PETIT und Michel TEHEUX die Zuschauer in eine märchenhafte audiovisuelle Spirale voller Poesie. Magie, Illusionen, Humor, Tanz – alles brillant inszeniert, um Augen und Ohren zu verwöhnen. Eine hoffnungsvolle Odyssee, die das Publikum in die Unschuld der Kindheit eintauchen lässt, geleitet vom anmutigen Klirren der himmlischen Weihnachtspercussion.
Erste Zusammenarbeit für Lichtdesign und -programmierung
Für dieses erste kreative Abenteuer an der Seite von Luc Petit hatte ich die Gelegenheit, die Lichtwelt zu gestalten, die Die Weihnachtsglöckner begleitet. Von den ersten Gesprächen an ging es darum, die richtige Emotion zu finden, die Farbe, die eine Geschichte erzählt, den Glanz, der eine Geste unterstreicht, oder den Schatten, der Raum für Geheimnisse lässt. Meine Arbeit entwickelte sich wie eine Erkundung: Wie lässt man Licht im Rhythmus der Musik schwingen? Wie umhüllt man die Künstler je nach Szene mit einer warmen, festlichen oder märchenhaften Aura? Jede Szene wurde als eine kleine Geschichte für sich konzipiert, ein Fragment von Magie, das behutsam enthüllt werden sollte. Die Lichtprogrammierung erfolgte im selben Geist der Sensibilität und Präzision. Cue für Cue versuchte ich, eine visuelle Atmung zu schaffen, Übergänge, die nicht auffallen, aber spürbar sind, Lichtakzente, die Emotionen begleiten, ohne sie jemals aufzuzwingen. Die Zusammenarbeit mit den künstlerischen und technischen Teams ermöglichte einen echten Dialog zwischen den Absichten des Regisseurs, der Energie der Darsteller und der Poesie, die das Licht bieten kann. Diese Zusammenarbeit bot mir einen Raum, in dem sich Kreativität voll entfalten konnte, im Dienste der Verzauberung, die den Welten von Luc Petit eigen ist. Diese erste gemeinsame Erfahrung markiert für mich den Beginn eines geteilten künstlerischen Weges, genährt von Inspiration, Zuhören und einem gemeinsamen Wunsch: Magie entstehen zu lassen.
Im Rahmen der Tournee Noël des Cathédrales haben wir an der Konzeption und am Lichtbetrieb dieser von Luc Petit inszenierten Produktion mitgewirkt, basierend auf einem Originaltext von Michel Teheux. An außergewöhnlichen denkmalgeschützten Orten umgesetzt, folgt die Show einem immersiven Ansatz, in dem das Licht mit der Architektur in Dialog tritt und die Volumen, Materialien und Perspektiven jeder Kathedrale sichtbar macht. Wir haben eine Lichtdramaturgie entwickelt, die auf die Schaffung von Atmosphären, die Hervorhebung der Bausubstanz und die sensible Begleitung der Erzählung ausgerichtet ist – in einem Gleichgewicht aus Zurückhaltung, Präzision und visueller Wirkung. Unser Einsatz erforderte eine fein abgestimmte Anpassung an jeden Ort unter Berücksichtigung technischer Rahmenbedingungen, monumentaler Maßstäbe und architektonischer Besonderheiten, bei gleichzeitiger Sicherstellung von Kohärenz und Lesbarkeit von Standort zu Standort. Wir haben den Lichtbetrieb über die gesamte Tournee hinweg übernommen – mit einem hohen Anspruch an Präzision, Reproduzierbarkeit und Respekt gegenüber den jeweiligen Umgebungen.
Position: Lichtdesigner und Operator Künstlerische Leitung und Inszenierung: Luc PETIT Texte: Michel TEHEUX Produktion: Nocturnales ASBL
Diese choreografische Umsetzung von Beethovens Werk hat keine andere Idee, kein anderes Ziel und kein anderes Argument als die Musik, die sie trägt, nährt und ihre einzige Daseinsberechtigung ist. Der Tanz folgt hier lediglich dem langsamen Weg des Komponisten, der von der Angst zur Freude, von der Dunkelheit zum Licht führt. Es handelt sich nicht um ein Ballett im herkömmlichen Sinne, das einer Partitur übergestülpt wurde, die zu den Höhepunkten der Musik zählt, sondern um eine tiefe menschliche Teilhabe an einem Werk, das der gesamten Menschheit gehört und das hier nicht nur gespielt und gesungen, sondern auch getanzt wird – ganz so wie die griechische Tragödie oder alle primitiven und kollektiven religiösen Manifestationen.
Maurice Béjart
Ein monumentales Werk, getragen von einer außergewöhnlichen kollektiven Energie. Mit der IX. Sinfonie von Maurice Béjart wird die Bühne zu einem Gesamtraum, in dem Musik, Tanz und Licht in einer seltenen Intensität aufeinandertreffen. Dieses emblematische Stück, getragen von der Kraft Beethovens, stellt technische und künstlerische Anforderungen, die seinem Ehrgeiz entsprechen. Mit mehr als 200 Künstlern auf der Bühne – Tänzern, Chorsängern und Musikern – bewegt sich die Aufführung in einer spektakulären Dimension, in der jedes Element perfekt beherrscht werden muss. Bei dieser Produktion hatten wir die Rolle des technischen Leiters für Licht inne. Eine Schlüsselposition im Zentrum des Geschehens, verantwortlich für die Umsetzung, Präzision und Zuverlässigkeit des gesamten Systems. Unsere Aufgabe bestand darin, die Teams zu koordinieren, die Installation und den Betrieb sicherzustellen und für die perfekte Wiedergabe des Lichtdesigns unter allen Bedingungen zu sorgen. Voraussicht, Strenge und Reaktionsfähigkeit waren entscheidend, um ein so dichtes Werk zu begleiten, bei dem jedes Detail zählt. In einer Show dieser Größenordnung wird die Technik unsichtbar, wenn sie beherrscht wird. In diesem Anspruch liegt der Erfolg: der Bühne zu ermöglichen, sich voll und ganz auszudrücken, ohne Einschränkungen, im Dienste der Künstler und des Publikums.
Choreografie: Maurice Béjart Texte: Friedrich Nietzsche, Friedrich von Schiller Musik: Ludwig Van Beethoven, Citypercussion Original-Bühnenbild, Licht und Kostüme: Joëlle Roustand, Roger Bernard Lichtrealisation: Dominique Roman Kostümrealisation: Henri Davila Technischer Leiter: François Vandermeeren